Unsere
Schwangerschaftsberichte
- Geburtsbericht Lara
Die
Schwangerschaft mit meinem ersten Kind war völlig komplikationslos.
Ich fühlte mich rundum pudelwohl und freute mich wahnsinnig
auf mein erstes Kind. Das Geschlecht hatten wir uns vom Frauenarzt
nicht verraten lassen, ich fand es schöner, mich überraschen
zu lassen. Das Wichtigste für mich war, dass unser Kind gesund
das Licht der Welt erblickte.
- Lea August 2006
So
langsam wurde es anstrengend, immer zum Arzt. Eine Woche darauf
sah man, dass keine Eileitersschwangerschaft vorliegt und sonst
alles normal fortgeschritten war. Jetzt aber, in der 7ten woche
hatte ich starke Schwangerschaftsanzeichen, ich merkte, dass nun
in meinem Körper wirklich was passierte: Die starke Übelkeit,
die ich jetzt bekam, dauerte aber immer nur bis um 12uhr.Danach
ging es mir wieder blendend. Wobei es morgens auch sehr lästig
war, mit einem 1,5 Jahre alten Kind morgens herumtollen, wenn einem übel
ist, macht keinen großen Spaß.
- Lea September 2006
Das
kleine Wesen ist zwar erst 5 cm groß, aber es ist immer wieder
verzaubernd, wenn man den Ultraschall machen lässt.. Die Hosen
passen schon so gut wie gar nicht mehr, ich habs aus Spaß noch
einmal versucht, eine alte Hose anzuziehen. Aber keine Chance.
Seit ein paar Tagen bin ich auch müde wie schon lange nicht
mehr. Hoffentlich legt sich das nach den ersten 12-14 Wochen. Weil
jeden Tag 2 Stunden Mittagschlaf....Das geht auf Dauer ja nicht.
- Merle 2004
Seit dem 2.10.2004 weiß ich das du
in mir wohnst. Es war ein Schock zu wissen, dass ich dich Anfang
Juni erwarten werde. Dein Vater, deine Großeltern und sogar
ich waren mächtig überfordert mit dieser Gewissheit.
Ich habe dich mittlerweile akzeptiert, ich habe mich für dich
entschieden und ich werde ich auch großziehen. Ich bin deine
Mutter und ich werde versuchen mein Bestes zu tun. Dein Vater ist
immer noch überfordert und redet von Hassgefühlen. Ich
hoffe das er seine Meinung irgendwann mal ändern wird.
- Merle 2005
Schon wieder eine halbe Ewigkeit zwischen
den Abständen in denen ich hier schreibe. Die Zeit rennt,
meine Kleine. Die letzten Arztbesuche waren in Ordnung und auch
wieder konntest du nicht als männlich dargestellt werden.
Sicher bin ich natürlich nicht, aber ich denke du bist meine
Merle. Dein Babybettchen ist vorgestern angekommen. Ist echt süß.
In letzter Zeit träume ich oft von deinem Vater, zu oft. Mag
vielleicht auch daran liegen, dass ich ihn diese Woche gesehen
habe. Zwar nur flüchtig, aber immerhin. Am 29. beginnt der
GVK. Da freu ich mich schon drauf. Nun sind erstmal zwei Wochen
Praktikum im Kindergarten und dann zwei Wochen Ferien, also einen
Monat lang keine Schule.
- Mirsche
Ein
Kinderwunsch hat schon bestanden, darüber waren mein Mann
und ich uns einig gewesen. Aber der Zeitpunkt hätte ungünstiger
kaum sein können: Ich kurz vor Ende meiner Ausbildung und
noch ohne Anschlussvertrag. Wir wollten es nicht wahr haben aber
als die ersten Anzeichen und Symptome einer Schwangerschaft auftraten
machte ich dann doch einen Schwangerschaftstest, der positiv ausfiel
und unseren Verhütungsbemühungen Hohn sprach.
- Tanja
Die
Geburt meiner Tochter war für den 19. März 2005 berechnet
worden. Knapp
acht Wochen zuvor hatte ich bei meiner niedergelassenen Hebamme
mit dem Geburtsvorbereitungskursus begonnen,
in dem wir über den Ablauf der Geburt und die verschiedenen
Entspannungsübungen und Atemtechniken informiert wurden. Zusätzlich
gab es die Möglichkeit, sich mit den anderen werdenden Eltern
auszutauschen und so wuchs die Spannung auf mein Baby jede Woche
ein Stückchen mehr.
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