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Simone´s Schwangerschaftstagebuch März 2007

 

Freitag, 02.03.2007

Heute war ich beim Arzt wegen der Mutter-Kind-Kur und er hat meinen Antrag ohne Einwände ausgefüllt und unterschrieben. Wenn es nach ihm geht, bekomme ich die Kur. Nun ist es nur eine Frage der Krankenkasse, ob sie es genehmigen werden. Heute Abend fühle ich mich einmal richtig gut. Ich habe mir einen Tag Urlaub eingetragen und anstatt zu arbeiten ein ausgiebiges Bad genommen. Das habe ich seit Monaten nicht mehr gemacht, immer nur geduscht, weil das schnell geht. Danach war ich richtig entspannt, mein Bauch und Beckenboden haben für einige Zeit nicht mehr weh getan. Ich hab dann in Ruhe den Kurantrag ausgefüllt und werde heute auch nicht so spät schlafen gehen. Mein Becken und Steißbein taten mir heute auch noch nicht weh, vielleicht waren es wirklich nur vorübergehende Schmerzen. Also diesen Tag kann man zu den wenigen Tagen hinzuzählen, an denen ich meine Schwangerschaft genießen konnte.

 

Sonntag, 04.03.2007

Im Moment geht es mir ziemlich gut. Mein Beckenboden zwickt zwar immer wieder, aber es hält sich heute im erträglichen Maß. Ich habe jetzt auch das typische „Schwangerenproblem“: ich muss ständig auf Toilette. Das Baby drückt anscheinend schon heftig auf meine Blase. Nachts muss ich mehrmals aufstehen (aber raus muss ich sowieso, weil Steven so oft aufwacht). Und wenn ich einmal unterwegs bin, dann komme ich teilweise in Schwierigkeiten, wenn ich keine Toilette in der Nähe habe. Heute hat mein Mann auch das erste Mal gefühlt, wie sich das „Krümel“ in meinem Bauch bewegt hat. Sonst sage ich ihm zwar, wenn sich was bewegt und er ist in der Nähe, aber wenn er dann seine Hand auf meinen Bauch legte oder hersah, hörte das Kleine mit zappeln auf. Aber heute hat es mal geklappt und ich glaube, mein Mann hat sich darüber ziemlich gefreut, endlich auch einmal etwas von dem Baby zu spüren.

 

Dienstag, 06.03.2007

Das Wetter ist momentan toll, schon richtig Frühling. Ich heute auch mit Steven viel unterwegs: einkaufen, in meiner Firma vorbeischauen und auf dem Spielplatz. Ich merke aber mittlerweile, wie anstrengend das für mich ist. In dem super Wetter macht es Spaß, ich habe auch Lust etwas zu unternehmen. Aber den ganzen Tag auf Trab , Steven in dem Kindersitz etc. heben, keine Gelegenheit sich einmal kurz hinzulegen... ich bin abends fix und fertig. Und ich bin erst in der 22. Schwangerschaftswoche, das kann ja noch heiter werden. Mein Bauch ist zwar schon ziemlich gewachsen, aber auch der wird noch um einiges größer- und somit das Bewegen beschwerlicher. Ich bin sehr gespannt, wie das alles so weitergeht. Was mich sehr stört, ist mein Haushalt. Ich war eigentlich nie der besondere Putzteufel, bei uns sieht es immer ein wenig chaotisch aus. Aber jetzt, da Steven so ein richtiges Krümel-Klecker-Kind ist und überall und ständig Unordnung produziert, stört es mich plötzlich. Ich könnte nur noch mit dem Besen herumlaufen, Dinge vom Boden aufsammeln und aufräumen. Aber wenn ich mal loslege, merke ich ganz schnell wie mein Bauch mir das übel nimmt, schmerzt und hart wird. Dann muss ich aufhören und mich erst einmal ausruhen, am besten hinlegen. Und Steven fordert sowieso laufend meine Zuwendung, ständig will er alles mitmachen oder haben. So schaffe ich auch sonst nur wenig im Haushalt, das ganze nervt mich wirklich. Ich will so vieles machen und stoße immer wieder an Grenzen, die mich daran hindern. Und nächste Woche kommen mein Schwiegereltern zu Besuch, normalerweise möchte ich vorher noch das ganze Haus putzen. Nur wann und wie? Übermorgen habe ich auch endlich wieder einen Termin bei meiner Frauenärztin. Darauf freue ich mich schon die ganze Zeit. Ich bin neugierig, ob diesmal schon ein CTG gemacht wird. Andere Schwangere haben mir erzählt, sie bekamen ein CTG erst ab der 30. Woche. Aber das kann ich mir gar nicht recht vorstellen, ich bin eigentlich der Überzeugung, dass in meiner letzten Schwangerschaft schon nach der 20. Woche CTG `s gemacht wurden. Nun, ich werde es ja bald erfahren.

 

Donnerstag, 08.03.2007

Baby „Nummer2“ wird ein Junge! Wir waren heute wieder bei meiner Ärztin und im Ultraschall ließ sich das Geschlecht eindeutig feststellen. Irgendwie hatte ich gar nicht damit gerechnet, dass wir es wirklich schon heute erfahren. Denn bei Steven bedurfte es auch mehrerer Anläufe , bis man es endlich sehen konnte. Aber heut war es offensichtlich und irgendwie war ich ganz gelassen, als ich es erfuhr. Insgeheim hatte ich mir vielleicht doch mehr einen Jungen gewünscht, weil es einfach auch praktischer ist. Wir haben alles schon und müssen kaum noch etwas dazukaufen. Und zwei Jungen können bestimmt mehr miteinander anfangen als ein Junge und ein Mädchen. Also werde ich eine richtige „Jungen-Mama“, die mit Autos und Bauklötzen spielen wird... Die Untersuchungsergebnisse waren auch alle gut, der Kleine wiegt schon 454 Gramm und hat sich quicklebendig bewegt. Was mich etwas wundert ist folgendes: Auf dem Zettel der Ärztin, wo die berechneten und gemessenen Werte des Babys stehen, ist als Geburtstermin der 3.7. angegeben, meine Schwangerschaft schon in der 24.Woche (23+2). Ich weiß jetzt nicht, ob das heißt, dass der Entbindungstermin korrigiert wird. Denn bisher haben wir ja den 15.7 angenommen, da sind ja fast zwei Wochen später. Das muss ich beim nächsten Mal nachfragen. Ein CTG gab es tatsächlich noch nicht, so muss ich mich noch eine Weile gedulden bis ich das kleine Herz einmal schlagen höre. Meine Eisenwerte waren auch wieder besser und ich wiege nun schon 65,2 kg. Aber das Gewicht habe ich wohl bisher nur am Bauch zugelegt, wenn ich so in den Spiegel schaue. Der nächste Untersuchungstermin ist am 2.April.

 

Sonntag, 11.03.2007

Jetzt hat es mich auch erwischt: Schwangere tragen ja bekanntlich das erhöhte Risiko für Krampfadern, Besenreiser und ähnlich unschöne Sachen. Ich habe am linken Bein unterhalb vom Knie nun auch so etwas bekommen. An einer Stelle, etwa handtellergroß, sind massenhaft Besenreiser aufgetaucht. Ganz plötzlich, einfach so. Das tut zwar nicht weh, aber es sieht furchtbar aus. Wenn ich das Bein eine Weile lang hochlege, verblasst das ganze, aber sobald ich wieder stehe, ist alles wie vorher. Ich weiß ja, dass ich öfter die Beine hochlegen soll, aber leider habe ich tagsüber kaum die Gelegenheit dazu, Steven hält mich ja ständig auf Trab. Und abends das arbeiten am PC geht es auch nicht besonders gut mit hochgelegten Beinen. Die Strafe dafür habe ich wohl nun bekommen, ich hoffe nur es kommt nicht noch so etwas dazu! Ich bin zwar nicht besonders eitel, aber wenn ich mir vorstelle dass das nicht mehr weggeht, dann graust es mich schon vor dem Gedanken an den Sommer und die damit verbundenen kurzen Kleider und Röcke, die man da so trägt. Ich bin zur Zeit auch wieder sehr müde und mein kleiner Bauchbewohner drückt mir wieder mal von innen gegen den Magen. Das fühlt sich nicht so toll an. Aber ansonsten geht es mir ganz gut, das schöne Frühlingswetter verleiht mir eine Menge Kraft und motiviert mich, endlich einmal ein paar Dinge hier im Haus anzupacken, die mich schon lange stören. Allerdings komme ich da noch weniger zum Beine hochlegen...

 

Dienstag, 13.03.2007

Heute habe ich einmal mit der Hebamme telefoniert, weil mein Beckenboden mir weiterhin Sorgen macht. Ich habe einmal gehört, dass in dem Falle ein Kaiserschnitt ratsam sei, da bei einer weiteren Geburt der Beckenboden ja noch weiter geschädigt wird. Und ich wollte meine Hebamme dazu einmal befragen. Es ist zwar noch viel Zeit bis zum Entbindungstermin, aber ich bräuchte auch eine Menge Zeit, mich an den Gedanken zu gewöhnen, falls dieser Schritt nötig wäre. Vorstellen kann ich mir nämlich überhaupt nicht, einen Kaiserschnitt zu haben. Der Gedanke, zu einem festgesetzten Zeitpunkt ins Krankenhaus zu fahren und mein Kind „abzuholen“, als ginge ich einkaufen, gefällt mir gar nicht. Ich möchte ganz normal Wehen bekommen, das Warten darauf erleben und mich von ihnen überraschen lassen. Auch wenn sie weh tun und sicher nicht zu den angenehmen Dingen im Leben gehören, verzichten möchte ich darauf nicht! Außerdem ist ein Kaiserschnitt ja eine größere OP, die Risiken bergen kann. Und KS-Kinder sollen ja auch manchmal Anpassungs- und Stillschwierigkeiten haben. Kurzum, einen Kaiserschnitt möchte ich eigentlich gar nicht. Mich hat es ziemlich beruhigt, dass meine Hebamme mir gesagt hat, dass ein KS wohl nicht nötig sei, da die Risiken dabei weitaus größer seinen als die Schädigung meines Beckenbodens durch die Geburt. Und dass nach der Schwangerschaft meine Beschwerden bestimmt wieder zum Großteil verschwinden werden, wenn ich mit der Gymnastik nicht aufhöre. Meine Sorge ist momentan nämlich , dass ich das Problem einfach nicht mehr loswerden könnte. Es ist so unangenehm, dieser Druck und die Schmerzen, ich bin so enttäuscht von meinem Körper! Ich kann so starrköpfig sein und wenn ich eine Entscheidung treffe, halte ich durch, egal ob es mir Schmerzen bereitet oder Unannehmlichkeiten. Aber jetzt diktiert mir mein Körper Dinge auf, die ich gar nicht will. Mein Wille zählt plötzlich nicht mehr sondern meine Gesundheit. Ich muss Pausen machen, mich hinlegen, immer Rücksicht darauf nehmen ob ich mit einer Aktion meinem Körper schade. Ich muss abwägen, ob der Aufwand und Nutzen es rechtfertigen, wenn ich schwerer hebe oder mich nicht zum Beckenboden entlasten hinlege, weil ich lieber etwas im Haushalt erledige. Diese Situation ist etwas schwierig für mich zu ertragen, aber ansonsten geht es mir gut.

 

Freitag, 16.03.2007

Heute hatten wir von unserer Firma aus ein Seminar, das hat von 9:00 bis 18.00 Uhr gedauert. In der Zeit konnte ich mich in den Pausen nur ganz kurz mal hinlegen, das merke ich heut Abend ganz schön im Beckenboden. Es drückt und zieht wieder ganz heftig. Dabei war gestern mal ein Tag, an dem es nicht so schlimm war und ich schon gehofft hatte, dass sich der Zustand vielleicht doch wieder verbessert. Morgen ist der zweite Teil des Seminars und ich hoffe, dass sich mein Beckenboden nicht noch mehr meldet als heute. Ich bin nun in der 23. Schwangerschaftswoche, wie schnell die Zeit doch vergeht! Darüber muss ich immer wieder staunen. Das Baby spüre ich jetzt regelmäßig, manchmal sieht man sogar eine kleine Bewegung am Bauch. Es scheint sich also gut zu entwickeln.

 

Montag, 19.03.2007

Der zweite Seminartag lief eigentlich ganz gut, nur seitdem habe ich wieder besonders viele Probleme mit meinem alten Leiden Beckenboden. Ich habe wohl einfach zu lang gesessen. Jetzt schmerzt es fast ohne Unterbrechung, den ganzen Tag über. Nur im Liegen hört es auf, aber ich kann ja nicht ständig Liegen. Am liebsten würde ich aus diesem Grund das Einkaufen fahren und Spazierengehen mit Steven bleiben lassen. Aber der Kleine muss möglichst oft an die frische Luft, so bleibt mir nichts anderes übrig als die Zähne zusammenzubeißen. Vorhin habe ich auch wieder liegend im Bett gearbeitet, aber in der Position geht’s einfach nicht sehr gut, es wird schnell unbequem. Oder ich schlafe ein. Die Zeit bin zum Mutterschutz muss ich noch irgendwie überbrücken, ich bin gespannt wie ich das schaffen werde. Immerhin sind es noch über zwei Monate!

 

Mittwoch, 21.03.2007

Gestern habe ich mich mal richtig zurückgenommen, nur das nötigste gemacht, den Haushalt möglichst ignoriert. Ich habe viel auf der Couch gelegen, sofern Steven sich damit zufrieden gegeben hat. Einkaufen war ich auch nicht, spazieren mit Steven nur eine halbe Stunde. Und tatsächlich, die Schmerzen im Beckenboden kamen erst später am Nachmittag richtig durch. Also wäre es das beste, ich würde auf die Ordnung und den Haushalt keine Mühe verschwenden und mich wirklich nur ausruhen. Dann hätte ich viel weniger Probleme. Aber natürlich ist das alles nur eine schöne Träumerei. In der Realität funktioniert das höchstens für zwei Tage, danach versinkt hier alles im Chaos und das geht natürlich nicht. Heute habe ich übrigens das erst Mal leichtes Sodbrennen. Das kam, seit ich vorhin im Liegen gearbeitet habe. In der ersten Schwangerschaft hatte ich damit in den letzten Wochen ganz schön zu kämpfen, hatte aber schon fast vergessen wie sich das anfühlt. Nun weiß ich wieder Bescheid und kann mich moralisch schon einmal darauf einstellen, was mich in den nächsten Monaten noch so erwartet. Ich bin jetzt in der 24. Woche, mitten im zweiten Trimenon. Wenn ich im Internet in Schwangerschaftsforen lese, wie es den werdenden Mamas im letzten Trimenon so geht, dann bin ich einmal gespannt, mit welchen Wehwehchen ich dann zu kämpfen habe. Das Spektrum der Beschwerden ist ziemlich groß, mich wird sicher das eine oder andere Leiden auch erwischen. Sonst geht es mir aber gut, ich bin ganz zufrieden. Mein Bauch wächst und wächst und ich ertappe mich schon öfter als sonst beim Süßigkeiten naschen, weil ich den Bauch nun auch als Alibi hernehmen kann, wenn ich doch bissel mehr gegessen habe als sonst. Schwangere dürfen das, da sagt keiner was dagegen. Nur wenn nach der Geburt die überflüssigen Kilos nicht mehr weggehen, dann ist der Jammer groß. Ich hatte Glück, nach Stevens Geburt sind mir nur 2 kg mehr geblieben und die fallen wirklich nicht auf. Ich muss nun aufpassen, dass ich diesmal auch im „grünen Bereich“ bleibe. Aber bisher schaut es ganz gut aus, ich habe es noch nicht übertrieben.

 

Samstag, 24.03.2007

Seit einigen Tagen träume ich nachts ganz seltsame Sachen, die mit meiner Schwangerschaft zu tun haben. Einmal habe ich durch meine Bauchdecke hindurch mein Baby gesehen und seine Hand gehalten, aber das war ein wirrer und nicht unbedingt angenehmer Traum. Und an die anderen Male kann ich mich nicht recht erinnern, aber es war wohl auch ziemlich verrücktes Zeug. Diese Träume kenne ich so gar nicht, in der ersten Schwangerschaft habe ich kaum etwas geträumt, was damit zu tun hatte. Und ich träume auch sonst fast nie von Personen, die mir nahe stehen, weder von meinem Mann noch von Steven . Aber ich habe gelesen, dass viele werdenden Mamas solche seltsamen Dinge träumen, also kein Grund zur Panik. Meinen kleinen Bauchbewohner spüre ich nun auch sehr regelmäßig, manchmal tritt er schon recht kräftig gegen die Wände seiner Behausung. Aber schmerzhaft war es noch nie.

 

Dienstag, 27.03.2007

Morgen besuche ich meine Bekannte, die vor drei Wochen ihre kleine Tochter zur Welt gebracht hat. Ich bin schon ganz gespannt auf das winzige Baby, solch einen Anblick bin ich ja gar nicht mehr gewohnt. Ganz langsam sollte ich mich ja schon darauf vorbereiten, dass ich auch bald so ein kleines Wesen im Arm halten werde. Nur noch ca. 3 ½ Monate, dann ist es soweit. Mir geht es zur Zeit ganz gut, bis auf mein Beckenbodenproblem. Ich müsste noch viel mehr Gymnastik machen als ich es schon tue, aber mir fehlt die Zeit und Ruhe. Ich habe momentan für meine Arbeit eine Menge zu tun, aber ich halte mich recht konsequent daran, nur bis ca. 24:00 Uhr am PC zu arbeiten. Wenn Steven mich morgens gegen 5:30 Uhr weckt, fehlt mir sonst einfach zu viel Schlaf. Meine Schwangerschaft und meine Beschwerden rechtfertigen dieses Verhalten natürlich, aber ich habe trotzdem wieder ein schlechtes Gewissen, weil ich nicht mehr so viel arbeite wie früher. Ich kann einfach nicht anders, das ist schon verrückt.

 

Donnerstag, 29.03.2007

Alles ist beim Alten, mir geht’s gut wenn ich mich schone und weniger gut, wenn ich mir nicht genug Ruhe gönne. Heute Abend habe ich wieder ein bisschen Sodbrennen, aber nicht schlimm. Meine Bekannte habe ich gestern besucht und mir ihr Baby angesehen. Es ist ein ganz niedliches kleines Würmchen, kaum zu glauben dass auch Steven so winzig war. Und dass ich bald selbst wieder so eines haben werde. Von meinem Kur-Antrag habe ich auch noch nichts wieder gehört, obwohl ich schon bei der Krankenkasse angerufen habe. Ich fürchte, die lassen sich ganz viel Zeit mit der Bearbeitung weil sie wissen, dass es in einigen Wochen dann sowieso zu spät für meine Kur wird. Und so brauchen sie die Kur nicht zu zahlen. Schade, ich hätte sie schon gebraucht. Meinen Bauchumfang habe ich gerade noch einmal gemessen, es sind nun 99 cm. Wenn ich mich im Spiegel so ansehe, muss ich feststellen dass ich schon recht „weibliche Rundungen“ bekommen habe. Ich sehe aus wie eine richtige „Mama“. Ich weiß gar nicht, ob ich mir so gefalle oder nicht. Meine Gefühle sind eher gemischt: ich bin erstaunt über mein Aussehen , ein wenig stolz auf meinen wachsenden Bauch und auch etwas erschrocken, dass ich jetzt so aussehe.

 

Samstag, 31.03.2007

Gestern war es mit meinem Beckenboden wieder besonders heftig, man kann das sogar von außen fühlen wenn ich stehe. Das fühlt sich ganz hart weil ja alles nach unten drückt . Ich habe dann das arbeiten abends sein gelassen und auch heute den ganzen Tag über nicht viel gemacht und so oft es ging auf der Couch herumgelegen. Zum Glück war mein Mann zu Hause und hat mir Steven manchmal abgenommen. Tatsächlich ist es dann heute viel besser geworden, so dass ich kaum Schmerzen hatte. Aber heute Abend will Steven nicht recht schlafen, dauernd wacht er auf und weint. Wahrscheinlich zahnt er. Ich musste ihn mehrmals herumtragen und sitze oft an seinem Bett, weil er ohne mich nicht einschlafen will. Fazit: nun sind die Schmerzen wieder da, alles ist wie immer. Ich habe in bisschen Angst, wie ich die lange Autofahrt an die Ostsee in zwei Wochen überstehen werde, denn da kann ich mich nicht hinlegen und muss die ganze Zeit sitzen. Übermorgen bei der Frauenärztin darf ich nicht vergessen, mir Kompressionsstrümpfe verschreiben zu lassen. Ich habe zwar keine Lust, diese tollen Dinger anzuziehen, aber wenn ich es nicht tue, bekomme ich vielleicht auf der langen Fahrt noch ein paar Besenreiser oder Krampfadern, und das mag ich noch weniger. Während ich diese paar Zeilen geschrieben habe, war ich übrigens drei Mal bei Steven im Kinderzimmer und habe ihn wieder zum Einschlafen geholfen. Ich hoffe, das geht jetzt nicht die ganze Nacht so, denn ich bin total müde und möchte eigentlich jetzt nur noch in mein Bett und schlafen.

 

Schwangerschaft Bauchbild März

 

 

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    Heute war ich beim Arzt wegen der Mutter-Kind-Kur und er hat meinen Antrag ohne Einwände ausgefüllt und unterschrieben. Wenn es nach ihm geht, bekomme ich die Kur. Nun ist es nur eine Frage der Krankenkasse, ob sie es genehmigen werden.

  • Simone April 2007

    Heute war ich wieder bei meiner Frauenärztin. Es wurde endlich ein CTG geschrieben, darauf hatte ich mich ja schon lang gefreut! Es ist schon ein seltsames Gefühl, wieder nach so langer Zeit das Gerät angeschlossen zu bekommen und die Herztöne des Babys zu hören. Es klang wie ein galoppierendes Pferdchen.

  • Simone Mai 2007

    Gestern war endlich der Arzttermin. Es gab leider keinen Ultraschall, aber dafür ein CTG und das ist ja auch schon was. Es ist alles in Ordnung mit dem Baby, meine Eisenwerte sind wieder im Absinken aber noch o.k. und ich wiege nun 68,6 kg.

  • Simone Juni 2007

    Vorhin sind wir nun vom Geburtsvorbereitungskurs wiedergekommen, mein Mann und ich. Es war ein schöner Abend, wir haben auch noch etwas dazugelernt. Ich hoffe, dass mein Mann mich bei der Geburt mit ein paar Massagegriffen und Atemtechniken unterstützen wird, die wir heute probiert haben. Was ich etwas traurig fand, war der Moment, als die Hebamme die Männer fragte, was sie an der Schwangerschaft bisher am schönsten fanden.

  • Simone Juli 2007

    Heute beginne ich nun das letzte Tagebuch zu schreiben, meine Schwangerschaft wird diesen Monat enden. Wenn ich darüber nachdenke, wie ich im November damit angefangen habe, so ist doch die Zeit unheimlich schnell vergangen. Ich hatte viele Erwartungen, manche haben sich nicht erfüllt. Und andere Dinge, die ich nicht vorhergesehen habe, sind eingetroffen.

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