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Simone´s Schwangerschaftstagebuch Mai 2007

 

Donnerstag, 03.05.2007

Gestern war endlich der Arzttermin. Es gab leider keinen Ultraschall, aber dafür ein CTG und das ist ja auch schon was. Es ist alles in Ordnung mit dem Baby, meine Eisenwerte sind wieder im Absinken aber noch o.k. und ich wiege nun 68,6 kg. Das heißt, ich habe bisher 7,6 kg zugenommen, das ist ja gar nicht so viel. Ich habe die Ärztin gebeten, mich krankzuschreiben und sie hat es auch getan. Bei der Untersuchung hat sie sich ja vom Zustand meines Beckenbodens überzeugen können und auch bestätigt, dass es nicht gerade gut ausschaut. Ab jetzt (also der 30. Woche) muss ich alle zwei Wochen zum Arzt, bisher waren es Abstände von vier Wochen. Der nächste Termin ist am 18.05. Unser Söhnchen ist zur Zeit unheimlich aktiv, ich spüre ihn ständig im Bauch und er tritt oder boxt ganz schön heftig darin herum. Mein Bauch verschiebt sich manchmal richtig, und auch meinen inneren Organen tun die Aktionen jetzt manchmal etwas weh. Der Kleine wird immer kräftiger. Ich habe mir gestern auch einen Termin für die Anmeldung in der Klinik geholt, in der ich entbinden möchte. Es ist die selbe Klinik, in der ich auch Steven geboren habe, ich habe damals sehr gut dort aufgehoben gefühlt. Als ich dort anrief, hatte ich sogar die Hebamme am Telefon, die Steven letztendlich nach so vielen Stunden auf die Welt geholt hat. Sie hat mich zwar nicht mehr erkannt, aber ich habe mich trotzdem gefreut, sie einmal wieder zu sprechen. Vielleicht habe ich ja Glück und Junior kommt dann gerade zur Welt, wenn sie Schichtdienst hat. Ich fände das toll!

 

Samstag, 05.05.2007  

Mein Schnupfen ist schon wieder da! Ich hatte gehofft, alles überstanden zu haben, aber seit heute habe ich wieder einen enormen Verbrauch an Taschentüchern und fühl mich auch etwas schlapp. Zum Glück sind meine Eltern für ein paar Tage auf Besuch gekommen und werden mich ganz sicher ein wenig mit Steven entlasten, so dass ich mich ein etwas erholen kann. Ich musste mich heut zwei mal zusammenreißen, dass ich nicht versehentlich im Gespräch ausplaudere, welches Geschlecht unser Baby nun hat. Es soll ja geheim bleiben, wenigstens für unsere neugierigen Eltern und Schwiegereltern. Zum Glück habe ich dann schnell noch die Kurve gekriegt und mich neutral ausgedrückt. Der Kleine in meinem Bauch ist wirklich total munter, was der so hin und herwackelt. Mein Bauch verschiebt sich hin und her, das sieht sehr lustig aus. Ich habe gelesen, dass man gerade im letzten Schwangerschaftsdrittel sehr auf die Ernährung achten soll, damit sich das Baby gut entwickeln kann. Ich müsste viel mehr Kalzium zu mir nehmen, aber irgendwie hab ich gar keine Lust auf Milch. Eher auf Süßigkeiten. Ich werde mich wohl ein bissel dazu zwingen müssen, damit ich mich gesünder ernähre.

 

Montag, 07.05.2007  

Beckenbodenmäßig geht es mir zur Zeit wirklich besser, die Anwesenheit meiner Eltern ist eine Entlastung für mich. Ich muss Steven kaum heben und bekomme öfter Ruhepausen, das ist schon einmal toll. In meinem Bauch zwickt es manchmal ein wenig, aber nur ganz kurz. Ich kann es nicht recht lokalisieren, so schnell ist es schon wieder vorbei. Es wird sicher nichts Schlimmes sein. Ich bin gespannt, wann ich die ersten Übungswehen oder die Senkwehen haben werde, das müsste ja auch irgendwann demnächst losgehen. Eine Schwangerschaft im letzten Drittel ist wirklich eine sehr spannende Zeit, ständig lauscht man auf seinen Körper, ob es eine Veränderung oder ein neues Zeichen gibt. Ich habe zum Beispiel die „linea negra“, also die dunkle Linie auf dem Bauch unterhalb des Nabels, noch nicht bekommen. Die hatte ich in der ersten Schwangerschaft und fand sie eigentlich ganz interessant, bin nun gespannt ob und wann sie sich diesmal wieder zeigt.

 

Mittwoch, 09.05.2007  

Gestern hatte ich meinen ersten Geburtsvorbereitungskurs. Da meine Eltern noch zu Besuch sind, konnten sie das „Babysitten“ übernehmen, sonst hätte ich gar nicht hingehen können. Mein Mann hatte ja Nachtschicht und wäre nicht zu Hause gewesen. Es waren einmal zwei schöne Stunden nur für mich allein, das hat gut getan. So konnte ich mir wieder einmal meiner Schwangerschaft voll bewusst werden, was ich ja meistens im Alltag etwas verpasse. Mit mir sind noch zehn andere Frauen im Kurs. Einige haben kaum Probleme mit ihrer Schwangerschaft, ich glaube ich habe gestern mit die meisten Beschwerden aufgezählt. Es ist aber schön, wenn man sich einmal mit anderen Frauen darüber austauschen kann und die Hebamme auch gute Tipps gibt. Man kann entspannt auf der Matte liegen, Tee trinken und zuhören was die Hebamme erzählt. Oder ein paar Gymnastikübungen machen, die wirklich gut tun. Die nächsten zwei Mal kann ich dann leider nicht am Kurs teilnehmen, aber gegen Ende des Kurses wird’s dann wieder besser. Mir geht’s im Moment auch recht gut, nur ein wenig müde bin ich. Manchmal tut mir mein Unterbauch etwas weh, wie Menstruationsschmerzen. Ich weiß nicht, ob das vielleicht schon leichte Wehen sind. Wenn ich mich recht an meine erste Schwangerschaft erinnere, war das so ein ähnlicher Schmerz. Aber so lang es nicht schlimmer ist, muss ich mir darüber wohl keine Gedanken machen. Morgen will ich die Anwesenheit meiner Eltern ja noch ausnutzen, um einen größeren Hausputz zu machen, während meine Mutter auf Steven aufpasst. Hoffentlich übertreibe ich es dann nicht und mute mir zu viel zu. Übrigens war ich heute auch endlich beim Friseur. Ich habe mir aber nur die Haare schneiden lassen, so etwa 15 cm kürzer. Das Färben habe ich mich doch lieber nicht getraut, man weiß ja nie ob es vielleicht doch dem Ungeborenen schadet. Wenn ihm etwas geschähe, würde ich mir immer Vorwürfe machen. Meine Eltern haben auch ein Babybettchen mitgebracht, was wir für unsere „Nummer2“ wieder verwenden wollen. Darin haben nämlich schon ich und meine Schwester gelegen. Es ist zwar kein besonders schickes Modell, aber der Gedanke, dass es schon so lang in der Familie ist, gefällt mir. Wenn ich in einigen Tagen zu meiner Schwester auf Besuch fahre, will mein Mann in der Zwischenzeit das neue Kinderzimmer herrichten. Ich bin schon gespannt, wie es aussehen wird.

 

Freitag, 11.05.2007  

Morgen fahren meine Eltern wieder heim. Einerseits ist es schade, denn ich hab mich wirklich gefreut sie einmal wiederzusehen und sie haben mich auch viel unterstützt. Andererseits gestaltet sich aber das Zusammenleben auf längere Zeit etwas stressig, so dass ich auch ganz froh bin, wenn wieder alles einen gewohnten Gang hier abläuft. Sicher ist jedenfalls, dass ab morgen wieder für mich alles körperlich anstrengender wird und mein Beckenboden sich wieder entsprechend melden wird. Ich habe meine Hebamme Elli wegen der Bauchschmerzen gefragt und sie hat mir zu Magnesium und mehr Ruhe geraten, da es schon Wehen sein könnten, aber vor der 34.Woche eigentlich keine Wehen kommen sollten. Falls die Schmerzen häufiger kämen, sollte ich lieber einmal zum Arzt gehen. Zum Glück ist es aber bisher nur bei einigen, nicht länger als ein paar Minuten andauernden „Wehen“ geblieben. Manchmal habe ich den Eindruck, unserem Baby wird es in meinem Bauch zu eng. Der Kleine drückt manchmal so kräftig von innen gegen die Wände seiner “Behausung“, dass ich denke ich platze gleich. Dann ist der Bauch ganz hart und gespannt. Besonders schlimm ist es nach dem Essen, dann scheint es unserer „Nummer2“ besonders eng zu werden.

 

Sonntag, 13.05.2007  

Ich hab eben meinen Bauchumfang gemessen, der ist immer noch bei ca. 101 cm. Das verwundert mich ziemlich, denn ich habe doch immer den Eindruck, dass der Bauch weiter wächst. Jedenfalls stört er mich immer mehr bei meinen ganz alltäglichen Tätigkeiten. Beim Bücken ist es am schlimmsten, da ist er ständig im Weg. Die Badewanne zum Beispiel kann ich bestimmt bald nicht mehr saubermachen, so weit kann ich mich nicht mehr reinbeugen. Irgendwie tut mir im Unterleib alles mögliche weh, ich kann es nur nicht recht zuordnen. Mein Bauchzwerg scheint überall gegenzudrücken. Es sind keine schlimmen Schmerzen, aber lästig ist es. Mein Beckenboden schmerzt auch weiter so vor sich hin, aber noch im erträglichen Maß. Nur heute, als ich mit Steven spazieren war, habe ich feststellen müssen, dass ich gar nicht mehr schnell laufen oder gar rennen kann. Steven hatte es sehr eilig und ich musste ihn von einem Bach fernhalten und deswegen schnell hinter ihm herlaufen. Das tat im Beckenbodenbereich dann so weh, dass ich wieder langsam gehen musste. Zum Glück habe ich Steven noch einholen können. Aber zukünftig muss ich mir echt genau überlegen, wie weit ich mich von ihm entfernen darf, um ihn im Ernstfall noch rechtzeitig erreichen zu können. Ja, die Beschwerden werden wohl bis zum Ende der Schwangerschaft nicht weniger werden, im Gegenteil. Ich bin jetzt in der 31. Woche, also habe ich noch ca. neun spannende Wochen vor mir.

 

Dienstag, 15.05.2007  

Heute wäre nun mein zweiter Geburtsvorbereitungskurs gewesen, doch mein Mann hat Nachtschicht und ich kann deswegen nicht hingehen. Schade, aber es lässt sich nicht ändern. Mein Bauch zieht gerade einmal wieder, ich denke, das ist schon so eine Art Vorwehen. Aber bislang ist es immer ganz schnell wieder vorbei und somit kein Grund zur Besorgnis. Seit ich nicht mehr arbeiten muss, ist es hier für mich auch um einiges ruhiger geworden. Mein Tagesablauf ist entspannter und mittags, wenn Steven schläft, kann ich erst ein paar dringende Dinge im Haushalt erledigen und dann auch noch eine gute Stunde selbst Mittagsschlaf halten. So ist das ganze doch viel besser zu bewältigen. Ich gebe mir Mühe, wirklich einmal an mich zu denken, mir nicht zu viel zuzumuten. Schließlich sind die Tage der Schwangerschaft in zwei Monaten auch vorbei, und ich will wenigstens die letzten paar Wochen noch bewusst erleben und evtl. doch noch genießen. Ein bisschen wehmütig werde ich aber doch, wenn ich an meine Arbeit denke. Wenn ich mich am PC mit meinem Firmenprofil einlogge und dort die e-Mails abrufe, merke ich, wie ich jetzt schon raus aus dem Job bin. Vor einigen Tagen noch war ich noch ganz eingebunden ins Berufsleben, bekam wichtige Mails. Und jetzt kommen plötzlich nur noch wenige, recht belanglose Schreiben bei mir an, ich bin eben schon „draußen“.

 

Donnerstag, 17.05.2007  

Morgen wird ein recht turbulenter Tag. Mittags habe ich meinen Termin bei der Frauenärztin und nachmittags fahre ich zu meiner Schwester, wo ich für einige Tage mit Steven bleiben werde. Die Fahrt ist zwar nicht so lang wie an die Ostsee, aber ich werde trotzdem froh sein, wenn ich endlich angekommen bin. Vorher muss ich aber noch einkaufen gehen und packen, also langweilig wird es morgen sicher nicht und Ruhepausen werden mir kaum welche bleiben. Ich hoffe, mein Körper lässt mich nicht im Stich und ich überstehe den Tag ganz gut. Auf den Arzttermin freue ich mich natürlich, ich bin ja gespannt wie es unserem Kleinen geht und ob noch alles in Ordnung ist. Ich bin aber zuversichtlich, denn er bewegt sich ja oft und kräftig in meinem Bauch, das täte er sicher nicht wenn es schlecht um ihn stünde. Er scheint seine Beinchen übrigens immer in der rechten Seite meines Bauches zu haben, denn dort drückt es oft kleine Beulen heraus. Ich habe jetzt doch öfter einmal etwas Sodbrennen, und oft ist mir ein wenig schlecht. Als hätte ich zu viel gegessen, was aber meistens nicht der Fall ist. Tagsüber renne ich jetzt ständig zur Toilette und auch nachts muss ich öfter einmal aufstehen, weil meine Blase so drückt. Das verrückte ist, das kommt ganz plötzlich und dann tut mir auch gleich der Bauch richtig weh und ich muss mich beeilen. An den häufigen Harndrang erinnere ich mich noch gut aus der letzten Schwangerschaft, an das Bauchweh überhaupt nicht. Beim zweiten Kind scheint sich vieles zu ändern. Einerseits habe ich zur Zeit nicht wirklich große körperliche Probleme und komme mit der Schwangerschaft gut zurecht, andererseits ertappe ich mich manchmal bei dem Gedanken, dass ich mich darauf freue, wenn ich die Schwangerschaft mit all ihren Beschwerden hinter mir habe.

 

Samstag, 26.05.2007  

Heute komme ich endlich einmal wieder zum Schreiben. Als ich bei meiner Schwester war hatte ich das Notebook nicht mit und konnte daher keine Notizen im Tagebuch machen. Nun gibt es eine Menge nachzuholen, ich beginne einmal mit dem Termin bei der Ärztin. Also es war wie immer alles in Ordnung mit dem Baby, es ist von der Größe und Entwicklung her genau so wie es sein sollte. Das CTG war auch gut. Mein Gewicht betrug nun 69,8 kg , das heißt beim nächsten Termin überschreite ich die 70-kg-Marke. Ich bin gespannt, wie viel ich letztendlich wiegen werde, ich tippe mal auf 74 kg. Einen neuen Untersuchungstermin habe ich noch nicht, zum CTG in zwei Wochen brauche ich keine extra Anmeldung. Die lange Autofahrt zu meiner Schwester habe ich gut überstanden, auch Steven war ganz artig. Nur die große Hitze, die derzeit hier herrscht, macht mir ganz schön zu schaffen. Das Tragen der Kompressionsstrümpfe empfinde ich als einzige Folter, ich hasse sie einfach! Und doch wage ich es nicht, sie wegzulassen, obwohl ich mit so wünschen würde, tagsüber auch mal barfuss zu laufen oder die Füße ins Wasser zu stecken. Zum Glück soll am Montag das Wetter wieder kühler werden. Zur Zeit hat sich mein Beckenboden schmerzmäßig etwas gebessert, auch wenn man es weiterhin fühlt und beim Toilettenbesuch ständig spürt. Aber irgendwie scheint nun alles in meinem Unterleib nach unten zu drücken, wenn ich längere Zeit auf den Beinen bin. Es drückt mir auf die Blase, so dass ich unterwegs laufend nach Toiletten Ausschau halten muss. Ich trinke schon extra nicht so viel, obwohl man ja als Schwangere reichlich Flüssigkeit zu sich nehmen soll. Das bringt mich in einen mittleren Gewissenskonflikt, ob ich dem Baby damit schade. Aber ich fühle mich so eben körperlich etwas besser. Als ich jetzt die Woche nicht zuhause war, hat mein Mann das Babyzimmer renoviert und Laminat verlegt. Die Wände sind jetzt gelb mit blau, sieht wirklich schön aus. Leider können wir das Zimmer noch nicht fertig einrichten, da noch eine Menge Gerümpel herumsteht, welches erst wegkommt, wenn wir unser neues Gartenhaus haben. Und das wird Anfang Juni geliefert. Es gibt hier schon noch einiges zu tun, bis unser Baby zur Welt kommt, hoffentlich hält sich der Kleine an den Entbindungstermin und kommt nicht einige Tage früher! Andererseits, wenn ich mich und meine Schwangerschaftsbeschwerden so ansehe, hätte ich auch nichts dagegen, die restliche Zeit etwas abzukürzen. Aber bisher sieht es nicht danach aus, ich habe in den letzten Tagen kaum noch diese wehenähnlichen Bauchschmerzen bekommen. Aber es sind ja auch noch ein paar Wochen bis zum 15. Juli...

Montag, 28.05.2007  

Das Wetter ist tatsächlich kühler geworden, was für eine Wohltat! Ich fühle mich gleich viel besser, ich hatte heute sogar einmal Lust zum Saubermachen im Haus. Sonst muss ich mich dazu eher zwingen. Natürlich war ich hinterher ziemlich fertig und musste mich auch hinlegen, aber es war trotzdem ein gutes Gefühl. Hoffentlich bleibt es noch ein paar Tage so! Heute hatte ich auch einmal wieder ein paar Mal dieses Ziehen im Bauch, der dann auch ganz hart wurde. Ich denke, ich kann das jetzt schon Wehen oder Kontraktionen nennen. Morgen habe ich den Termin in der Entbindungsklinik zur Anmeldung, ich bin schon gespannt das alles wiederzusehen. Da kommen bestimmt eine Menge Erinnerungen auf und bestimmt auch ein wenig Lampenfieber vor der Geburt. Abends habe ich dann endlich einmal wieder einen Geburtsvorbereitungskurs, den ich auch besuchen kann. Mein Mann hat Tagschicht und kann Steven abends dann ins Bett bringen, ich werde lediglich nur ein paar Minuten zu spät zum Kurs kommen. Ich freue mich schon darauf. Manchmal mache ich mir ein bisschen Sorgen, ob ich, wenn „Nummer2“ dann da ist, beiden Kindern gleich gerecht werden kann. Steven braucht mich auch noch so sehr! Ich werde ihm dann weniger Aufmerksamkeit schenken können, was mir schon jetzt leid tut. Hoffentlich sind diese Ängste unbegründet.

 

Dienstag, 29.05.2007  

Heute war ich im Krankenhaus zur Anmeldung. Dummerweise gerade bei der Hebamme, mit der ich zu Stevens Geburt die schwierigsten Stunden verbrachte und die mir meines Erachtens zu wenig Unterstützung gab und mir deswegen auch nicht sonderlich sympathisch ist. Aber das heißt ja nicht, dass ich die auch zur Entbindung haben muss. Es kamen in der Klinik schon einige Erinnerungen hoch. Als ich dann noch einmal schnell zur Toilette musste, ging ich gleich auf die neben dem Kreissaal. Und dort hat es mich dann „erwischt“: da kam die Erinnerung an die Geburt plötzlich mit aller Macht. Wie ich mich damals mit Glukose-Tropf und heftigen Wehen dorthin quälen musste und ich dachte ich halte das gar nicht mehr aus. Seit diesem Moment habe ich doch etwas Angst vor der Geburt, bisher hatte ich den Schmerz ziemlich gut verdrängt. Im Geburtsvorbereitungskurs war ich heute Abend auch, sogar ohne Verspätung. Wir haben auch die Wehenatmung geübt, das fand ich ganz gut, weil ich da noch Nachholbedarf habe. Mit den Entspannungstechniken habe ich eher meine Probleme, ich kann nicht richtig „abschalten“, dafür habe ich den Kopf nicht frei genug. Nächstes Mal ist der Kurs mit Partner, ich hätte es sehr gern wenn mein Mann mitkäme. Denn er will ja zur Entbindung mitkommen und könnte ein paar Tipps von der Hebamme gut gebrauchen. Aber wer soll sich dann in der Zeit um Steven kümmern? Ich bin noch am Überlegen, ob und wie wir das machen könnten.

 

Mittwoch, 30.05.2007  

Heute war ein richtig guter Tag, ich habe mich wirklich die meiste Zeit gut gefühlt. Es ist schon erstaunlich , was ein paar °C Temperaturunterschied ausmachen und wenn man keinen Arbeitsstress hat! Seit ein paar Tagen macht mir Kälte gar nichts mehr aus, ich friere nicht mehr. Gestern waren es hier nur 6°C und ich bin draußen im Regen kurzärmelig mit einer ganz dünnen Jacke herumgelaufen, ohne dass es mir kalt war. Kein Wunder, dass ich mich dann bei Temperaturen um die 30°C total unwohl fühle! Also von mir aus kann das Wetter so kühl bleiben. Ich habe heute auch endlich einmal wieder meinen Bauchumfang gemessen, es sind nun 102,5 cm. Ich bin nun in der 34. Schwangerschaftswoche, nur noch sechs Wochen bis zum ET!

Schwangerschaft Bauchbild April

 

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    Heute war ich wieder bei meiner Frauenärztin. Es wurde endlich ein CTG geschrieben, darauf hatte ich mich ja schon lang gefreut! Es ist schon ein seltsames Gefühl, wieder nach so langer Zeit das Gerät angeschlossen zu bekommen und die Herztöne des Babys zu hören. Es klang wie ein galoppierendes Pferdchen.

  • Simone Mai 2007

    Gestern war endlich der Arzttermin. Es gab leider keinen Ultraschall, aber dafür ein CTG und das ist ja auch schon was. Es ist alles in Ordnung mit dem Baby, meine Eisenwerte sind wieder im Absinken aber noch o.k. und ich wiege nun 68,6 kg.

  • Simone Juni 2007

    Vorhin sind wir nun vom Geburtsvorbereitungskurs wiedergekommen, mein Mann und ich. Es war ein schöner Abend, wir haben auch noch etwas dazugelernt. Ich hoffe, dass mein Mann mich bei der Geburt mit ein paar Massagegriffen und Atemtechniken unterstützen wird, die wir heute probiert haben. Was ich etwas traurig fand, war der Moment, als die Hebamme die Männer fragte, was sie an der Schwangerschaft bisher am schönsten fanden.

  • Simone Juli 2007

    Heute beginne ich nun das letzte Tagebuch zu schreiben, meine Schwangerschaft wird diesen Monat enden. Wenn ich darüber nachdenke, wie ich im November damit angefangen habe, so ist doch die Zeit unheimlich schnell vergangen. Ich hatte viele Erwartungen, manche haben sich nicht erfüllt. Und andere Dinge, die ich nicht vorhergesehen habe, sind eingetroffen.

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